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Kosten für den Veranstalter : (Öffentliche Veranstaltungen) 

 

Grundvoraussetzung dafür ist eine geplante öffentliche Veranstaltung und die Absicht Gewinn zu erzielen. 

 

Öffentlich ist eine Veranstaltung, wenn sie sich an eine „Mehrzahl von Personen richtet“, die nicht untereinander in irgendeiner Weise innerlich verbunden sind, weil sie zum Beispiel mit dem Gastgeber Geburtstag feiern wollen. Also wird zum Beispiel in einer Diskothek öffentlich Musik gespielt oder bei einem Konzert, bei dem jedermann eine Karte kaufen kann und keine geschlossene Gästeliste existiert.

Auf der Homepage der GEMA sind dies bezüglich alle passende Tarife zu finden.

www.GEMA.de 

 

  

Familienfeiern sind nicht öffentlich ( Private Veranstaltungen ) 

Die GEMA kann also im Umkehrschluss keine Gebühr verlangen, wenn eine Veranstaltung nicht öffentlich ist. Ein Fest ist dann nicht öffentlich, wenn der Kreis der eingeladenen Personen begrenzt ist und die Personen durch Beziehungen untereinander bzw. zum Veranstalter miteinander verbunden sind. Vor allem bei Familienfesten wie Geburtstagen oder Hochzeiten ist das immer der Fall. Wie viele Leute zu einem solchen privaten Fest eingeladen sind, ist übrigens nicht entscheidend. Auch im Fall einer Hochzeit mit ca. 600 Gästen hatte das Amtsgericht (AG) Bochum keine Bedenken, die „Nichtöffentlichkeit“ der Feier zu bejahen: Jeder Gast war persönlich eingeladen worden, am Eingang wurden die Gäste persönlich begrüßt und nach Eintreffen aller Gäste wurde der Saal geschlossen.

 

( Quelle : http://www.anwalt.de/rechtstipps/feste-feiern-haelt-die-gema-die-hand-auf_030971.html )

 

Kosten für den DJ : 

Jeder DJ zahlt beim Kauf von neuen CD´s , Schallplatten , Mp3 Musik  bereits beim Kauf einen Gewissen Anteil an die GEMA. 

Sobald die Musikstücke auf den Laptop oder PC des DJ kopiert wird fällt zusätzlich nach Tarif " VR-Ö"  eine sogenannte Vervielfältigungsgebühr an. Daraus resultiert zusätzlich ein bestimmter Betrag der durch den DJ an die GEMA gezahlt wird. 

 

Ausnahmen der GEMA-Pflicht :

Nach §52 Abs. 1 Satz 3 UrhG wird folgendes geregelt : "Die Vergütungspflicht entfällt für Veranstaltungen der Jugendhilfe , der Sozialhilfe , der Alten- und Wohlfahrtspflege , der Gefangenenbetreuung sowie für Schulveranstaltungen , sofern sie nach ihrer sozialen oder  erzieherischen Zwecksbestimmung nur einem bestimmt abgegrenzten Kreis von Personen zugänglich sind. Dies gilt nicht , wenn die  Veranstaltungen dem Erwerbszweck eines Dritten dient ; In diesem Fall hat der Dritte die Vergütung zu tragen." 

 

( Quelle : http://www.dj-lexikon.info/gema---co..html )

 

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